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WHO interpretiert aktuelle Studie zur E-Zigarette einseitig und falsch

München, 03.10.2014. Nachdem in der deutschen Presse in den letzten Jahren bereits unzählige Unwahrheiten über die e-Zigarette verbreitet wurden, angefangen von angeblich explodierenden e-Zigaretten (es handelte sich hierbei jedoch bei genauerer Recherche um die Marke „Eigenbau“), einem glaubhaft gemachten Verkaufsverbot Anfang 2012 und weiteren unzähligen „Nonsens-Meldungen“, gab jetzt natürlich auch die Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO) ihre "eigene" Meinung zur e-Zigarette ab.

Die Meinung der WHO wurde natürlich wie alle anderen Negativmeldungen zur e-Zigarette von der Presse unkommentiert, „copy-paste-mäßig“ und großflächig abgedruckt und einziger Zweck dieser Artikel ist wohl die erneute Verunsicherung von Dampfern und Rauchern die noch Dampfer werden woll(t)en. Zunächst mit Erfolg, aber iSmokeSmart klärt auf – und das wie immer wissenschaftlich fundiert und gut recherchiert.

Die WHO verbreitet eigene Ideologie und greift die e-Zigarette an

Die berühmte WHO wirbt schon seit vielen Jahren mit einer stark idealisierten Definition von Gesundheit: Gesundheit ist (laut WHO) absolutes geistiges, seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden. In der fernen Tundra in Nordsibirien wurde angeblich vor Jahren eine Frau gesehen, die sich über gut drei Stunden so gefühlt haben soll, wie es die WHO fordert. Aber im Ernst: die Normalität sieht so aus, dass niemand eine genaue Statistik darüber vorliegen hat, wie viele Menschen sich aus Überforderung, diesen von der WHO geforderten Ideal-Zustand zu erreichen, sehr unwohl fühlten. Maßstäbe und Leitlinien sind natürlich völlig in Ordnung. Und unsere Gesundheit ist ein stets schützenswertes und hohes Gut. Aber ein ins Extrem gesteigertes Leitbild nennt man Ideologie.

In diesem Geiste muss wohl der aktuelle Bericht der WHO zur E-Zigarette im Juli 2014 sowie September 2014 erschienen sein:

Downlaod: WHO Bericht zur e-Zigarette

Wissenschaftler widersprechen dem WHO-Bericht zur e-Zigarette

Demensprechend irritiert von diesem Bericht über die e-Zigarette gaben sich daher eine Reihe namhafter Wissenschaftler.

Wir waren überrascht über den negativen Ton des Berichts, wir halten ihn für irreführend und für keine korrekte Darstellung der vorliegenden Beweise“, äußerte sich beispielsweise (Quelle: Spiegel Online | Forscher kritisieren WHO Bericht zur e-Ziagrette ) die britische Professorin und Psychiaterin Ann McNeil, die immerhin in einer berühmten Universität (Kings College in London) ihrer Professur nachgeht. So wie Professor McNeil äußern sich viele verdiente Wissenschaftler. Zum Beispiel der führende Experte in Sachen Tabakabhängigkeit und Rauchentwöhnung Peter Hajek, oder der Schweizer Medizinprofessor Jean Francoise Etter. Daher veröffentlichten sie gemeinsam einen kritischen Kommentar zu dem einseitigen Bericht der WHO. Die Gruppe unabhängiger Wissenschaftler nimmt in diesem Kommentar die Aussagen der WHO genauer unter die Lupe.

Die WHO hat z.B. auch Bedenken bzgl. der Schädlichkeit von Passivdampf geäußert. Der französische Tabak-Experte Jacques Le Houezec hat hierzu jedoch eine klare Antwort: Es gibt "kein bedeutendes Gesundheitsrisiko". "Die Nutzung von E-Zigaretten könnte in diesem Jahrhundert Millionen Leben retten" (Quelle: Spiegel Online | Forscher kritisieren WHO Bericht zur e-Ziagrette ). Aber diese wissenschaftliche Erkenntnis passt eben nicht in die Ideologie der WHO, denn die WHO würde nur eine luftbetriebene e-Zigarette "dulden".

Der erwähnte WHO-Bericht basiert indes auf einem im Dezember 2013 veröffentlichtem "Background Paper" (deutsch: Bericht mit Hintergrundwissen) des WHO Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle in San Francisco, USA (Quelle). Zu den Lieblingszitaten des iSmokeSmart-Teams aus diesem Hintergrund-Bericht der WHO zur e-Zigarette gehört unter anderem dieses:

WHO: „E-cigarettes deliver lower levels of toxins than conventional cigarettes, but they still deliver some toxins.“

Zu Deutsch: „e-Zigaretten geben geringere Mengen an Giftstoffen ab als konventionelle Zigaretten, aber sie geben immer noch manche Giftstoffe ab.“

Ja! Das ist natürlich ein gewichtiges Argument. Jeder Waffenverkäufer argumentiert auf diese Weise: „Hören Sie, selbst wenn ich keine Waffen verkaufen würde, werden die Menschen sich weiter umbringen.“  Wenn man zwischen der Atombombe und dem Messer (Unser Vergleich einer konventionellen Zigarette mit einer elektronischen Zigarette) keinen Unterschied macht, dann stimmt dieses Argument der WHO auch völlig.  Aber für die Ansprüche der WHO ist vermutlich sogar Atemluft nicht ganz ungefährlich. Denn das Fraunhofer-Institut hat sogar festgestellt, dass im menschlichen Atem geringe Mengen Formaldehyd vorkommen und ausgestoßen werden. Zwar unbedenklich. Aber giftig! Grund genug für die WHO, uns demnächst in geschlossenen Räumen das Atmen zu verbieten? Natürlich geben e-Zigaretten extrem geringe Mengen an Schadstoffen (abgesehen vom Nikotin) ab, die sich jedoch – wie in unzähligen Studien bereits bewiesen worden ist – unter der Nachweisgrenze befinden und somit als vollkommen ungefährlich für den Konsumenten gelten. Die WHO interessiert diese Tatsache aber scheinbar nicht.

Ein weiteres Argument der WHO klingt ähnlich:

WHO: “E-cigarettes pollute the air less than conventional cigarettes, but they pollute the air”

Zu deutsch: “e-Zigaretten verunreinigen die Luft weniger als konventionelle Zigaretten, aber sie verunreinigen die Luft.”

Wie bitte? Oh Heilige Einfalt! Ungeachtet dessen, dass der Passivdampf von e-Zigaretten nachweislich nicht schädlich ist, da er dem Dampf einer Nebelmaschine gleicht, hätte man mit diesem Argument der WHO niemals Autos produzieren dürfen, die weniger Schadstoffe abgeben. Denn sie geben ja immer noch welche ab!!

WHO: "e-Zigaretten enthalten weniger Schadstoffe als normale Zigaretten"

Die Studien, die von der mächtigen WHO erwähnt werden, sind inhaltlich alle ähnlich. Und ihre Aussage ist so: Schädlichkeit und Emission von E-Zigaretten sind deutlich geringer.

Zitat: „Mittlerweile gibt es hunderte Studien zur E-Zigarette und langsam schält sich der Eindruck heraus, dass viele der elektronischen Dampfgeräte weniger schädlich sind als die herkömmliche Zigarette.“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung | Wie gefährlich ist die e-Zigarette)

Während nämlich im Tabakrauch mindestens 4.000 - 5.000 verschiedene Schadstoffe nachweisbar sind – unter ihnen krebserregende Verbrennungsprodukte wie Benzo(a)pyren, Acetaldehyd und Nitrosamine – finden sich in einem herkömmlichen durchschnittlichen Dampfgerät (e-Zigarette) nicht einmal 60 bis 100 Stoffe, von denen keiner davon nachweislich krebserregend ist. Von unserem Happy Liquid und Vinirette Liquid ganz abgesehen, denn diese werden ausschließlich in Deutschland hergestellt und streng kontrolliert. Anmerkung: Über die e-Zigarette (als Hardware) geht es bei diesen Diskussionen sowieso nicht, denn wenn überhaupt über die getesteten Liquids (Verdampfer-Flüssigkeiten), aber das ist eine andere Thematik und viel zu kompliziert für entsprechende Stellen ;-)

Der WHO sind diese (abgesehen vom Nikotin) wenigen Schadstoffe jedoch immer noch zu viel. Ganz abgesehen davon, ob man diese "Schadstoffe" unter der Nachweisgrenze überhaupt als Schadstoffe deklarieren kann, denn Schaden richten diese laut wissenschaftlichen Untersuchungen in diesen Mengen wohl keinen an. Die WHO möchte die elektrische Zigarette nach Möglichkeit scheinbar ausschließlich mit Luft betrieben sehen – ach nein, geht ja gar nicht – und wie war das gleich noch mit dem Feinstaub in großen Städten? Der ist ja bekanntlich auch schädlich. Dann lieber komplett verbieten...

Leider verkennt die WHO im Bezug auf das Nikotin zudem, dass sich Dampfer bzw. Umsteiger explizit für den Konsum von Nikotin entschieden haben und eben genau dahingehend mit einer e-Zigarette jetzt weniger Schadstoffe und eben keine krebserregenden Stoffe mehr konsumieren möchten. Möchte die WHO also diese persönliche gesundheitsbewusste Entscheidung beinflussen und treibt Sie Ex-Raucher bzw. Umsteiger/Dampfer durch Panikmache gar zurück zur herkömmlichen Zigarette? Unserer Meinung nach sollte auch die WHO die große Chance der e-Zigarette endlich erkennen.

Deutsche Presse verstrickt sich in Widersprüche zur e-Zigarette

 

Gleichzeitig verstrickt sich die Presse selbst in Widersprüche. In ein und demselben Artikel in der ZEIT warnt der Autor des Artikels: "In den USA soll schon jeder zehnte Highschool-Schüler zur elektrischen Kippe gegriffen haben. Geschmacksrichtungen wie Kaugummi oder Blaubeer-Waffel ziehen die Jugend ebenso an wie die in allen Farben glitzernden Verdampfungsgeräte." (Quelle: Zeit.de | e-Zigarette: Dampfen statt Rauchen)

Aber schon eine Seite später gibt der gleiche Autor wieder Entwarnung: „In Frankreich haben laut Umfragen 51 Prozent der Tabakkonsumenten schon mal eine E-Zigarette probiert, aber nur weniger als vier Prozent sind beim Dampfen geblieben.“ (Quelle: Zeit.de | e-Zigarette: Dampfen statt Rauchen)

Also was jetzt? Werden nun die armen Kinder verführt mit einem gefährlichen Hightech-Spielzeug? Oder ist es einfach nur „Rauchen mit Kondom“, wie es der Schweizer Gesundheitsforscher Jean Francoise Etter bezeichnet – ungefährlich, und für Raucher auch angeblich uninteressant?

Diese Aussage wundert uns nicht sonderlich, denn es gibt leider sehr viele Produkte auf dem Markt, welche qualitativ einfach nicht gut sind und Raucher einfach nur frustrieren. Eine Aussage können wir von iSmokeSmart jedoch an dieser Stelle treffen. Aufgrund unserer hohen Produktqualität sind unsere Kunden sehr zufrieden mit unseren angebotenen e-Zigaretten und Liquids und nahezu 100% unserer Kunden haben vorher Tabak geraucht und sich explizit für den Umstieg auf die e-Zigarette entschieden – die smarte Alternative "Rauchen 2.0" mit weniger Schadstoffen (Zum Blog-Artikel: Rauchen 2.0).

Kinder und Jugendliche wollten und wollen wir NIEMALS zu elektronischen Zigaretten verführen. Wir sind absolut strikt gegen den Verkauf von elektronischen Zigaretten und (insbesondere nikotinhaltigen) Liquids an Minderjährige. Zudem ist es für Jugendiche wahrscheinlich sowieso leichter an eine Schachtel Zigaretten für wenige Euro zu gelangen als an eine qualitativ hochwertige e-Zigarette. Sollte es dennoch hierzu durch Dritte kommen, fragt sich natürlich, welches das geringere Übel wäre... Aber das ist eine andere Geschichte. Die e-Zigarette ist und bleibt ein Produkt für Erwachsene.

Tabakkonzerne fürchten die e-Zigarette und wollen Marktanteile zurück erobern

 

Einerseits sei der E-Zigaretten-Markt "gesetzlos wie der Wilde Westen" laut Mitch Zeller, Chef der US-Lebens- und Arzneimittelzulassungsbehörde FDA. Andererseits drängen die großen Tabaklobbyisten massiv in den Markt große Tabakkonzerne haben sogar Angst vor dem Kodakeffekt*). Also ist der Markt derzeit gesetzlos, weil die Großen Tabak-Marktführer - die bislang noch munter dafür sorgen, dass alle 6 Minuten ein Raucher an ihren Produkten stirbt  - nicht mit dabei sind? Hätten die großen Tabak-Konzerne den Markt-Start der e-Zigarette nicht verschlafen – könnte man heutzutage wahrscheinlich e-Zigaretten bereits an jeder Ecke kaufen und man würde wahrscheinlich nur Positives über sie hören. Doch die Realität sieht anders aus – mittlerweile haben Tabak-Konzerne ein riesiges Problem, denn ihnen laufen die Kunden in Massen weg.

Einziger Weg zurück: Die e-Zigarette mit allem Mitteln und durch alle Kanäle „schlecht machen“, damit rauchende Kunden bloß nicht darauf umsteigen – und wenn überhaupt, dann auf deren eigens vermarktete e-Zigaretten.

Es geht um viel, sehr viel Geld! Um noch einmal die ZEIT zu zitieren: "Eine Milliarde Raucher weltweit, mehr als fünf Millionen Tote jährlich und um 700 Milliarden Dollar. Das ist der geschätzte Umsatz der globalen Tabakbranche."

„Die Wahrheit ist immer vollkommen und einfach“, soll der Philosoph Cicero einmal gesagt haben. Aber das war ein alter Römer. Was versteht der schon von Pressearbeit und Lobbyismus?

Wir hoffen wir konnten Euch die Augen ein wenig weiter öffnen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Dampfen,

 

Euer iSmokeSmart Team

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Liquid

*Kodakeffekt: als Kodakeffekt bezeichnet man das Verschlafen der Umstellung von analoger auf digitale Fototechnik

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