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Weltnichtrauchertag 2015 – Ein schwarzer Tag im Kampf gegen den Tabak

München, 27.05.2015. Jedes Jahr am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag – ein Tag an dem sich Institutionen und Organisationen verbünden um gegen den weltweit hohen Tabakkonsum zu kämpfen und vor den schädlichen Folgen des Tabak-Rauchens zu warnen. Zu Recht – denn Tabakrauch ist hochgradig schädlich und krebserregend.

Doch der Weltnichtrauchertag ist noch viel mehr – er ist seit mehreren Jahren auch ein heimlicher „Feiertag“ für alle Dampfer, also Menschen welche dem Tabakrauchen den Rücken gekehrt haben und sich für eine im Vergleich zum Tabakrauchen nahezu harmlose Variante entschieden haben. Inzwischen sind dies alleine in Deutschland über 2 Millionen Menschen.

Jahrzehntelang wurde am Weltnichtrauchertag gegen Tabak gekämpft, doch dieses Jahr ist das anders. Bekämpft wird jetzt nicht mehr Tabak selbst, sondern vielmehr die e-Zigarette – ein Produkt für Raucher ohne Tabak, das diesen beim Gebrauch nachweislich tausende Schadstoffe erspart. Denn diese Schadstoffe, welche durch die Verbrennung des Tabaks entstehen, machen das Rauchen von Tabakzigaretten so gefährlich.

Elektronische Zigaretten beinhalten jedoch gar keinen Tabak, sondern erhitzen vielmehr eine nikotinhaltige oder nikotinfreie Flüssigkeit und verdampfen diese. Ein Kampf gegen die e-Zigarette am Weltnichtrauchertag ist also vielmehr als nur absurd.

Seit Jahren wird gegen die e-Zigarette ungeachtet anderslautender wissenschaftlicher Erkenntnisse mit allen Mitteln gekämpft. Einen Höhepunkt der tendenziösen und falschen Berichterstattung erwartet das Team von iSmokeSmart (München) am diesjährigen Weltnichtrauchertag.

Die Stiftung Deutsche Krebshilfe und das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. haben sich bereits das Motto des Weltnichtrauchertag 2015 “E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge!” auf die Fahne geschrieben.

Jeder Deutschlehrer würde hierfür eine glatte 6 (ungenügend) geben – Themaverfehlung – denn das Dampfen von Aerosolen (egal ob mit oder ohne Nikotin) hat weder etwas mit Rauchen zu tun (hier inhaliert man ein Verbrennungsprodukt), noch ist der bestimmungsgemäße Genuss von sogenannten “e-Zigaretten” nachweislich krebserregend und wenn überhaupt nur in sehr geringem Maße schädlich.

Sollte sich die Aufmerksamkeit o.g. Organisationen nicht vielmehr dem sehr viel gesundheitsschädlicheren Zigarettenkonsum zuwenden? Eigentlich ja – es ist jedoch nicht verwunderlich, warum nun auch solche Organisationen gegen die e-Zigarette kämpfen.

Der Grund hierfür ist Frau Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin des WHO-Zentrums für Tabakkontrolle am DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum). Die selbst ernannte Expertin und entschiedene Gegnerin der e-Zigarette sieht im Dampf ein Einstiegsprodukt für Jugendliche – liefert aber wie so oft bisher keine aussagekräftigen Studien für ihre Thesen, zumal Pötschke-Langer gar keine Forscherin im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr eine Lobbyistin der WHO.

Dr. Martina Pötschke-Langer stellte in den letzten Jahren bereits mehrere Thesen und Wünsche zur e-Zigarette auf – vom Verkaufsverbot bis hin zur von ihr gewünschten farblichen Einschränkung der Produkte. Nun zieht sie damit auch das Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. und die Deutsche Krebshilfe in ihren Bann – Organisationen in welchen sie natürlich kräftig mitmischt. Die in den Medien viel zitierte „Wissenschaftlerin“ baut ihre Negativ-Propaganda jedoch immer wieder auf Behauptungen, Mutmaßungen und Spekulationen auf. Nachdem Dr. Martina Pötschke-Langer bereits mehrfach mit ihren Meinungen gescheitert ist (Verkaufsverbot), stützen sich ihre neuen Thesen nunmehr auf das im Liquid (Verdampfer-Flüssigkeit) enthaltene Nikotin.

Der Tagesspiegel nahm sich dieser neuen These am 27.05.2015 vorbildlich an:

„Bei „hohem Dauerkonsum“ (was immer damit gemeint ist) könne „eine Krebsgefährdung nicht ausgeschlossen werden“, sagte nun [Dr.] Martina Pötschke-Langer [...] Aber ihr Argument ist keines. Denn dass ein Risiko „nicht ausgeschlossen“ werden kann, heißt überhaupt nichts. Schon morgen kann ein Meteorit die Erde treffen und alles Leben vernichten. Dieses Ereignis ist „nicht ausgeschlossen“, wie jedes andere auch.“ (Zitat)

Indes ist Nikotin laut WHO gar nicht auf der Liste krebserzeugender bzw. krebserregender Stoffe zu finden, denn es ist:

„weder in Gruppe 1 (krebserregend) [zu finden], in der Alkohol und Tabak beheimatet sind. Und noch nicht einmal in Gruppe 2b (möglicherweise krebserregend), in der Hinz und Kunz zu Hause sind: Mobiltelefone, sauer eingelegtes Gemüse, Kaffee, Aloe vera, Ginkgo- und Kava-Extrakt – alles „möglicherweise“ krebserzeugend laut Weltgesundheitsorganisation.“ (Zitat)

Dr. Martina Pötschke-Langer verteufelt Nikotin trotzdem wie nahezu keinen anderen Stoff. Bei besagter „Expertin“ verschwimmt offensichtlich der Begriff des Dampfens mit dem Rauchen.

Selbst Derek Yach, der ehemalige Leiter der Tabak-Kontroll-Kommission der WHO, sagt “e-Zigaretten retten Leben!” (Zitatund ist mittlerweile überzeugter Verfechter des “Dampfens”.

Nach anfänglicher Skepsis gegen e-Zigaretten haben Derek Yach dann aber doch die zahlreichen Forschungsergebnisse und Studien überzeugt und er ist der Ansicht, dass die Anzahl der Krankheiten und tabakrauch-bedingten Todesfälle dramatisch gesenkt werden könnte, wenn möglichst viele Raucher auf die wesentlich risikoärmeren e-Zigaretten umsteigen würden.

Dass weder die Tabak- noch die Pharmaindustrie ein wirtschaftliches Interesse am Siegeszug der e-Zigarette (viele nennen diese bewusst einfach nur „Dampfe“) haben, liegt auf der Hand.

Gezielte Negativ-Kampagnen gegen die e-Zigarette haben vermutlich nur ein Ergebnis, welches der  Wissenschaftler Prof. Jean-Francois Etter von der Universität Genf bereits vor einiger Zeit in einem Satz einfach verständlich zusammengefasst hat:

"Weniger Raucher steigen um.
Und wenn weniger umsteigen, sterben mehr."
(
Quelle)

Bei jährlich 6 Millionen tabakrauch-bedingten Todesopfern weltweit stellt sich nun die Frage, warum ausgerechnet viele Gesundheitsorganisationen das Dampfen von e-Zigaretten so verteufeln. Sollten Sie nicht alles in ihrer Macht stehende tun, um diese risikoärmere Alternative zum Rauchen zu unterstützen?

Falls besagte Organisationen nicht von Tabak- und Pharmalobby untergraben sind und auch kein finanzielles Interesse besteht, bleibt als einzige plausible Erklärung der emotionale Aktionismus alles zu bekämpfen, was mit Rauch und Nikotin zu tun hat und ihre Ideologie zu verbreiten. Dabei wurde immer wieder gebetsmühlenartig das wiederholt, was die WHO (Weltgesundheits-Organisation) einst gepredigt hat ohne selbst Forschungsergebnisse neutral auszuwerten.

In der Geschichte der Tabakprävention haben Tabak-Gegner schon viele Rückschläge einstecken müssen und sahen vermutlich in den innovativen Dampfgeräten wieder eine neue Gefahr für die Menschheit.

Auch wenn sich Studien zufolge diese Angst als unbegründet herausgestellt hat und das Dampfen von e-Zigaretten ein zu vernachlässigendes Risiko in sich birgt, gibt es nun kein Zurück mehr. Die Gegner der e-Zigarette haben sich schon viel zu weit aus dem Fenster gelehnt, um jetzt wieder zurück zu rudern und dadurch ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Auch Regierungen und die Gesetzgeber sind in der Zwickmühle. Einerseits sind sie verpflichtet gesundheitlichen Schaden von der Bevölkerung abzuwenden und dürfen auch nicht das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers beschränken, andererseits sind sie finanziell stark von den Einnahmen der Tabaksteuer abhängig. Daher kommen Ihnen die Argumente der e-Zigaretten-Gegner gerade recht.

Es ist weiterhin eine Schande, den Weltnichtrauchertag derart zu missbrauchen um engstirnige und rückwärtsgewandte Ideologien zu publizieren, statt auf die eigentliche Gefahr des Rauchens aufmerksam zu machen.

Daher ist unser Motto zum Weltnichtrauchertag 2015:

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
auf gar keinen Fall Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), 
sondern verwenden Sie Ihren gesunden Menschenverstand.“

In diesem Sinne,

Don’t be a Smoker, just be Smart!

Euer iSmokeSmart Team

 

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Liquid

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