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Bundesministerin belügt Parlament und Bevölkerung zu e-Zigaretten

München, 06.11.2015. Während einer Anhörung im Bundestag am 04.11.2015 zur angestrebten Änderung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) im Hinblick auf elektronische Zigaretten, gibt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) mehrere falsche Tatsachenbehauptungen öffentlich zu Protokoll.

Elektronische Zigaretten sind ein Genussmittel für Erwachsene und der Großteil der Branche hat sich selbst freiwillig seit langem zu einem Abgabeverbot an Minderjährige verpflichtet. Eine angestrebte Gesetzesänderung muss jedoch grundsätzlich immer auf sachlichem und wissenschaftlich fundiertem Material beruhen und nicht auf möglicherweise manipuliertem Informationsmaterial von ideologisch geprägten Einrichtungen.

Einer eingehenden Prüfung zufolge beruhen die im Bundestag von Ministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgetragenen Gründe zu der geplanten Gesetzesänderung entweder auf manipuliertem Informationsmaterial seitens des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) bzw. des DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) oder auf einer massiven (eventuell bewussten) Fehlinterpretation seitens der Bundesregierung. Das Parlament und auch die Bevölkerung werden hierdurch dreist belogen um  möglichst ausreichend Rückhalt für die angestrebte Gesetzesänderung zu erhalten.

Die Falschaussagen stehen in einer Linie mit der ideologisch geprägten Einstellung von Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), einer der größten Gegnerin der e-Zigarette, und widersprechen nachvollziehbar allen anerkannten internationalen Studien.

Bundesministerin Schwesig begründete am 04.11.2015 im Bundestag die angestrebte Gesetzesänderung des Jugendschutzgesetzes unter anderem wie folgt:

„Sie [elektronische Zigaretten] sind genauso gesundheitsschädigend wie andere Tabakwaren.“ (Quelle)

...und zitiert weiterhin aus einer wahrscheinlich manipulierten Publikation des BfR bzw. DKFZ:

„Die Studien haben gezeigt – also die Studie des Bundesinstitutes für Risikobewertung [BfR] und auch die des deutschen Krebsforschungsinstitutes [DKFZ] aus 2015 – dass beim Dampfen der nikotinhaltigen, aber auch der nikotinfreien e-Zigaretten, Verbindungen entstehen: Carbonylverbindungen, einschließlich Formaldehyd, Acrolein und Acetaldehyd, die alle Krebs auslösen können. Und das ist das Problem...“ (Quelle)

Bei der ersten zitierten Aussage von Ministerin Schwesig handelt es sich eine klare Behauptung falscher Tatsachen, denn der Umstand, dass elektronische Zigaretten deutlich weniger schädlich sind als andere Tabakwaren ist mittlerweile mehrfach weltweit wissenschaftlich belegt.

Um sachlich und vor allem wissenschaftlich korrekt zu argumentieren fehlt weiterhin bei dem zweiten vorgetragenen Abschnitt das Wort „könnten“ hinter „entstehen“. Wurde dies bewusst nicht erwähnt oder wurde das vom BfR und DKFZ bereitgestellte Informationsmaterial für die Bundesregierung sogar entsprechend manipuliert?

Solche schädlichen Carbonyl-Verbindungen (Kohlenstoff-Verbindungen) und andere möglichweise gefährliche Stoffe entstehen nämlich eben nicht beim gewöhnlichen Gebrauch von e-Zigaretten. Das offenbart auch ein kurzer Blick in publizierte Studien und in durchgeführte Messungen unabhängiger Institute. Dies ist auch der Grund warum elektronische Zigaretten deutlich weniger Schadstoffe beinhalten als andere Tabakwaren und diese im Zuge einer Harm Reduction (Schadensminimierung) durchaus ein besonders großes Potenzial besitzen gesundheitlichen Schaden durch Tabakkonsum von der Bevölkerung abzuwenden.

Hintergrund: Carbonyl-Verbindungen entstehen wenn Stoffe verbrennen, also lediglich wenn e-Zigaretten außerhalb der technischen Spezifikationen betrieben werden und es zu einer absichtlich herbeigeführten Überhitzung der Geräte kommt. Mit einem gewöhnlichen Gebrauch hat dies jedoch wenig zu tun (Link).

Zum Vergleich: Auch ein handelsüblicher Toaster kann ohne weiteres krebserregende Stoffe auf einem Toastbrot erzeugen wenn dieser außerhalb seiner technischen Spezifikationen bzw. seines gewöhnlichen Gebrauchsrahmens benutzt wird – was jedoch keineswegs im Umkehrschluss ein mögliches „Jugend-Toasterverbot“ oder eine eindringliche "Warnung vor Toasten“ rechtfertigen würde.

Weiterhin erkennen namhafte Wissenschaftler weltweit und sogar das britische Gesundheitsministerium – im krassen Gegensatz zur Bundesregierung – mittlerweile das große Potential von elektronischen Zigaretten im Bezug auf eine sogenannte „Harm Reduction“ (Schadensminimierung) an. Public Health England verbreitete vor kurzem hierzu sogar eine Publikation um die englische Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass elektronische Zigaretten ca. 95% weniger schädlich sind als Tabak (Quelle).

Selbst Dr. Martina-Pötschke-Langer (DKFZ), vertrat nach Sichtung mehrerer internationaler Studien folgende Ansicht:

„gegen die normale Zigarette, die eine solche Giftlast darstellt, stellt eine E-Zigarette ein vergleichsweise harmloses Produkt dar.“

(Quelle: Dr. Martina Pötschke-Langer (DKFZ), Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton Wissenschaft und Technik, 22.01.2012 um 11:05 Uhr)

Solche Aussagen passen jedoch nicht mehr in das Konzept eines ideologisch geprägten Kampfes gegen die e-Zigarette. So versuchte das DKFZ diese Aussagen vor kurzem sogar auf juristischem Weg aus der Öffentlichkeit zu entfernen – bislang ohne Erfolg (Link).

Weiterhin soll Informationen des neu gegründeten Branchenverbands "Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. (BfTG)" (Link) zufolge, der Bevölkerung, durch eine entsprechende Änderung des Jugendschutzgesetzes, wirksam vorenthalten werden, dass elektronische Zigaretten weniger schädlich sind als klassische Tabak-Zigaretten. Die Bevölkerung soll also in Zukunft nach Möglichkeit nicht weiterhin über die großen Vorteile der e-Zigarette gegenüber anderen Tabakwaren aufgeklärt werden. Unserer Meinung nach ist dies bereits ein gesundheitspolitischer Skandal höchsten Ausmaßes. 

Die e-Zigaretten Branche in Deutschland unterstützt ausdrücklich seit Jahren einen wirksamen Jugendschutz, wehrt sich jedoch vehement und entschieden gegen getroffene falsche Tatsachenbehauptungen.

Es kann nach wie vor nicht sein, dass die Bevölkerung bewusst in die Irre geführt wird!

In diesem Sinne,

„Don’t be a Smoker, just be Smart“

das iSmokeSmart Team

 

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